Der Oktober steht im Zeichen des Brustkrebs

Meist bin ich im Oktober im sonnigen Florida. Dieses Jahr ist es zum ersten Mal, dass ich im Oktober in Deutschland bin. Und ich bin entsetzt, wie spurlos BCA hier an einem vorübergeht.

In den USA stehen im Monat Oktober in fast allen Geschäften Displays mit Produkten, die mit der rosa Schleife versehen sind. Egal, ob im Drogeriemarkt, sogar im Lebensmittelhandel und auch bei der Kleidung. Ich bin stolzer Besitzer eines Joggingsanzugs von Izod mit der berühmten Schleife.

Was ist BCA?

BCA steht für Breast Cancer Awarness und federführend ist die Estée Lauder Stiftung. 1992 hat Evelyn H. Lauder die charakteristische Rosa-Schleife eingeführt und die Stiftung Breast Cancer Research Research Foundation® (BCRF) gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Ursachen für Brustkrebs zu erforschen und aufzuklären. Nach den Angaben der BCRF erkrankt alle 15 Sekunden weltweit eine Frau an Brustkrebs.

Die Stiftung wird führend von der Marken der Estée Lauder Unternehmensgruppe unterstützt. In mehr als 70 Ländern finden gezielte Aktionen statt oder kommen limitierte Editionen von Produkten der Estée Lauder Companies auf den Markt. Dabei steht immer im Mittelpunkt, mehr Bewusstsein für die Krankheit und die Heilungschancen durch Früherkennung zu wecken. Alle Produkte sind jeweils im Oktober für begrenzte Zeit erhältlich und ein Teil der erzielten Spenden kommt Brustkrebs Deutschland e.V. zugute.

Auch das Team des Münchner Start-Ups FLSK das sich zur Aufgabe gemacht hat, gewöhnliche Alltagsprodukte in innovative, designorientierte Lieblingsmarken zu verwandeln, wird erneut eine Aktion zum Brustkrebsmonat durchführen! Speziell verpackt mit Brustkrebsschleife und von jedem verkauften Produkt in der Farbe Roségold (FLSK oder muki) geht 1 Euro den Brustkrebs Deutschland e.V.. Der gemeinnützige Verein hilft Betroffenen und deren Familien, fördert Prävention und Früherkennung von Brustkrebs und unterstützt unabhängige Forschung.

Brustkrebs Oktober
Die Aktion gilt für die flsk in Roségold ebenso wie für den Snackpot muki ©flsk

Update vom 07. November 2019:
Heute errreichte mich noch die Meldung über die Aktion von Delta Airlines:
Bereits seit 2005 arbeitet Delta mit der Breast Cancer Research Foundation (BCRF) zusammen. In Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation, die sich der Forschung zur Bekämpfung von Brustkrebs verschrieben hat, führte die Fluggesellschaft im Oktober den 15. „Breast Cancer One“ Flug für Mitarbeiter, die Brustkrebs überlebt haben, durch.

Dieses Jahr verband die Airline Atlanta und San Diego im Rahmen der Aktion und sammelte insgesamt mehr als 25.000 USD Spendengelder. Dabei setzte Delta erneut das legendäre „Pink Plane“, eine Boeing 767-400ER, die rosa Elemente sowie einen BCRF-Schriftzug trägt, ein.     

Brustkrebs Oktober
Delta Air Lines breast cancer survivors celebrate before boarding the BCRF Flight to San Diego at the International Terminal at Hartsfield Jackson International Airport in Atlanta, Ga. on Wednesday, September 25, 2019. (Photo by Chris Rank/Rank Studio).

Weltweit gilt der Oktober als Brustkrebsmonat und so engagierte sich auch Delta über den ganzen Monat hinweg gemeinsam mit BCRF dafür, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Gesellschaft für diese Thematik zu sensibilisieren. Beim jährlichen „Breast Cancer One“ Flug tragen Delta-Mitarbeiter rosa Uniformen.
An Bord sowie in den Delta Sky Clubs werden rosa Produkte wie Headsets oder Limonade verkauft. Die daraus resultierenden Erlöse aus dem Verkauf der Artikel über den Online-Shop „Pink Boutique“ fließen direkt an Forschungsprojekte von BCRF. Delta-Passagiere können das Projekt auch über direkte Spenden während ihres Fluges oder über delta.com und SkyWish, das Wohltätigkeitsprogramm von Delta’s Vielfliegerprogramm SkyMiles, unterstützen.    

Brustkrebs- die häufigste Erkrankung für Frauen

Brustkrebs geht uns alle an. Mit 30,5 Prozent ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in den Industrieländern. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen an Brustkrebs nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.. Alleine in Deutschland erkranken 2014 nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft 69.220 Frauen, darunter sogar 650 Männer. Des Weiteren treten pro Jahr 6.500 in-situ Karzinome (Vorstufe von Brustkrebs) auf.

Brustkrebs-Oktober
In diesem Jahr unterstütze ich PinkRibbon mit dem Kauf eines bioflow-Armbandes

Die Gefahr steigt mit zunehmendem Alter

Das Risiko zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft sind jüngere Frauen nur selten betroffen. Ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko, um ab dem ca. 70. Lebensjahr wieder abzusinken. Das mittlere Erkrankungsalter für Brustkrebs liegt mit ca. 64 Jahren einige Jahre unter dem Durchschnitt aller Krebserkrankungen, wobei jede vierte Betroffene jünger als 55 Jahre und jede Zehnte jünger als 45 Jahre alt ist.

Maßnahmen der Früherkennung

  • Frauen ab 30 können einmal im Jahr zum Frauenarzt gehen, der Brust und Achselhöhlen abtastet und auf Veränderungen achtet.
  • Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden alle zwei Jahre zur Mammographie in ein spezialisiertes Untersuchungszentrum eingeladen.

Dieses Jahr steht die Kampagnie der Estée Lauder Companies unter dem Motto #TimeToEndBreastCancer.

Mehr Informationen unter ELCompanies.com/BreastCancerCampaign
Verein Brustkrebs Deutschland e.V.
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Breast Cancer Research Foundation (BCRF)

Happy World Kindness Day

World_kindness_Day

Heute, Dienstag der 13. November ist der World Kindness Day. Der Tag, an dem wir alle besonders nett sein sollten. Wobei nett für mich ja immer so einen kleinen Nachgeschmack hat, freundlich  wäre für mich die bessere Übersetzung des World Kindness Day. 

 

Als ich heute morgen allerdings die Nachrichten einschaltete, kamen mir große Zweifel, ob die Bedeutung dieses Tages auch bei nur einem Politiker angekommen ist. Nun muss man ja Veränderungen nicht immer von der Politik für das Große und Ganze erwarten, sondern Nettigkeiten spielen sich auch im Kleinen ab. In der Nachbarschaft, beim Einkaufen, im Bus, in der U-Bahn. Eigentlich an allen Orten, wo wir auf andere Menschen treffen. 

Der Münchner Flughafen beteiligte sich an diesem Aktionstag und Airport-Mitarbeiterinnen verteilten Blumen und zauberten jedem Fluggast und Besucher ein Lächeln ins Gesicht. 

Wie ich finde, eine schöne Sache. Sicherlich lassen sich damit keine Flugverspätungen verhindern, aber es ist eine nette Geste. Denn im Kleinen fängt man an. 

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Eine Aktion zum World Kindness Day des Münchener Flughafens. Foto: Münchener Flughafen

 

 

 

200 Frauen – Was uns bewegt

In München wird am 27. Oktober 2018 die Ausstellung  200 Frauen  in der Alten Bayerischen Staatsbank bis zum 21. November 2018 zu sehen sein. Anschließend zieht die Ausstellung bis zum 14. Dezember in die Technische Universität München.

Im Rahmen des Buchprojektes „200 Frauen – Was uns bewegtvon Geoff Blackwell und Ruth Hobday wurden Frauen unabhängig von ihrer Nationalität, Herkunft, Religion, ihrem Ausbildungs- oder Bekanntheitsgrad fünf gleiche Fragen gestellt, deren Antworten unter die Haut gehen: Was ist Ihnen wirklich wichtig? Was macht Sie glücklich? Was empfinden Sie als tiefstes Leid? Was würden Sie in der Welt verändern, wenn Sie könnten? Wählen Sie ein Wort, das Sie beschreibt. Das Buch erschien im Elisabeth Sandmann Verlag. 

Die für das Buch „200 Frauen – Was uns bewegt“  aufgenommenen Portraits sind nun erstmals in Deutschland zu sehen. Der preisgekrönte Fotograf Kieran E. Scott porträtierte 200 Frauen weltweit, nachdem sie für das Buch interviewt wurden. Auf einzigartige Weise vermitteln seine Bilder einen Einblick von dem persönlichen Schicksal dieser Frauen. Alle Porträts der Frauen wurden vor einem schlichten Stück Leinen aufgenommen.

200 Frauen
Fotograf Scott Kieran und Yen

Mit Unterstützung der BMW Group zeigt die Ausstellung in Videos und fotografischen Portraits eine Vielzahl außergewöhnlicher Geschichten und Lebensläufe, die die Besucher dazu anregen wollen, über Vielfalt, Chancengerechtigkeit, Gleichberechtigung und Mut nachzudenken.

Die BMW Group ist exklusiver Förderer dieses Projektes. Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW Group, ist davon überzeugt, dass Chancengerechtigkeit eine Selbstverständlichkeit werden muss und eine zentrale Bedeutung für unsere gesellschaftliche Entwicklung hat: „Es ist eine moralische Verpflichtung, Gleichberechtigung zu leben und zu ermöglichen. Zwischen dem Wohlstand einer Gesellschaft und der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben besteht ein direkter Zusammenhang.“

Dr. Elisabeth Sandmann, Elisabeth Sandmann Verlag:„Mir ist es seit jeher ein Anliegen, Frauen sichtbarer zu machen. Die 200 Frauen, über die wir hier lesen, deren Stimmen wir hören und deren Gesichter wir sehen können, machen uns demütig. Diese Frauen zeigen uns, dass Mut und leidenschaftliches Engagement tatsächlich etwas in der Welt bewegen können. Insofern geht es bei diesem Projekt auch um Hoffnung, Perspektiven und Veränderung.“

200 Frauen

Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung am 27. Oktober

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit den beiden Initiatoren Blackwell & Ruth und der deutsche Verlegerin des Buches „200 Frauen – Was uns bewegt“ Dr. Elisabeth Sandmann findet am 27. Oktober 2018 in der  Alten Bayerischen Staatsbank statt. 

Im Rahmen der Vernissage am 27. Oktober in der Alten Bayerischen Staatsbank werden ab 18.00 Uhr der Initiator des Projekts Geoff Blackwell (Blackwell&Ruth) und Dr. Elisabeth Sandmann (Elisabeth Sandmann Verlag) darüber sprechen, auf welche Weise „200 Frauen“ unseren Blick auf die Welt zu verändern imstande sein kann.

Zudem werden Co-Initiatorin Ruth Hobday (Blackwell&Ruth) und die Fernsehmoderatorin und Produzentin Bettina Böttinger mit einigen der Protagonistinnen aus „200 Frauen – Was und bewegt“ sprechen; unter ihnen die Fotojournalistin  Julia Leeb, Sahm Venter, Senior Researcher der Nelson Mandela Foundation, sowie Diane Wright Foley, Leiterin der James W. Foley Legacy Foundation. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der neuseeländischen Sängerin Kimbra, die bei dem Projekt ebenfalls mitgewirkt hat. Zudem werden zahlreiche weitere Teilnehmerinnen von „200 Frauen“ aus der ganzen Welt für die Ausstellungseröffnung anreisen.

Vernissage:
Samstag, 27. Oktober 2018, 18 Uhr
Alte Bayerische Staatsbank
Kardinal-Faulhaber Straße 1, 80333 München

Ausstellungszeitraum:
28. Oktober bis 21. November 2018
Alte Bayerische Staatsbank
Kardinal-Faulhaber Straße 1, 80333 München

26. November bis 14. Dezember 2018
Technische Universität München
TUM Campus München, Immatrikulationshalle,
Arcisstraße 21, 80333 München

Quelle: BMW Group 
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