Werbung • Gegen den Cellular Burnout

Seit einiger Zeit darf ich in Zusammenarbeit mit Brandsyoulove die Neutrogena® Cellular Boost Serie von @Neutrogena testen. Mit dieser Serie will Neutrogena die sichtbaren Zeichen des „cellularen Burnout“ der Zellen beseitigen. Mehr oder weniger große Falten, Fältchen oder Linien sind das Zeichen des „Burn Outs“ unserer Haut und sind zurückzuführen auf UV-Strahlung, Stress, Erschöpfung und auch die allgemeine Umweltverschmutzung. Der „Burn Out“ bzw. die reduzierte Hautzellenfunktion sind die Ursache für die Hautalterung. Neutrogena will mit den Wirkstoffen in dieser Produktlinie wieder die Zellenfunktion anregen.

Komplette Pflegelinie, die sich optimal ergänzt

Sehr gut finde ich die Cellular Boost Anti-Age Tagespflege LSF 20, denn die Creme ist sehr leicht aufzutragen und herrlich leicht. Vor allem für den Sommer finde ich das toll. Trotzdem versorgt die Creme meine Haut mit genügend Feuchtigkeit, sodass kein Trockengefühl entsteht

Auch die Cellular Boost Anti-Age Nachtpflege lässt sich angenehm leicht auftragen und zieht sofort ein. Auch bei der Nachtcreme kein Kleben oder das Gefühl, eine dicke Schicht auf dem Gesicht zu haben. Zusätzlich hat die Nachtcreme auch Vitamin C, das hilft dunkle Flecken zu reduzieren und den Teint korrigiert.

Mein Favorit in dieser Serie ist das Cellular Boost Anti-Falten Konzentrat, das mit Retional und Hyaluronsäure angereichert ist. Dieses Konzentrat kann man gezielt auf besondere Problemzonen auftragen, bei mir ist das der Oberlippenbereich.

Ergänzt wird die Serie von einer Cellular Boost Anti-Falten Augenpflege, die sich gut auftragen lässt. Auch hier sind Retional und Hyaluronsäure die Wirkstoffe. Retinol stimuliert die Zellerneuerung und regt die Kollagen- und Elastinproduktion an. Hyaluronsäure stärkt die natürliche Hautbarriere und bindet die Feuchtigkeit. 

Cellular-burnout
Mit Retinol und Hyaluronsäure gegen die Hautalterung: Cellular Boost von Neutrogena

Fazit Cellular Boost Serie von Neutrogena

Ich habe die Produkte der Serie sehr gut vertragen, wenn auch die Minderung von tiefen Falten im Testzeitraum von vier Wochen kaum erkennbar ist. Aber vielleicht bessert es sich noch in der nächsten Zeit. 

Danke an @brandsyoulove.de und @neutrogena_deutschland, dass ich an diesem Test teilnehmen durfte.  #bylmeetsneutrogena #CellularBoost #skinsider #siehwasmöglichist

Angaben zur Transparenz: Dieses Gerät wurde mir kostenlos von www.brandsyoulove.de und Neutrogena zur Verfügung gestellt. Ich kann meine Meinung frei und unbeeinflusst im Rahmen dieses Produkttests äußern.

Werbung • Mehr als nur heiße Luft

Ionensteamer

Seit einiger Zeit teste ich den Panasonic Ionensteamer EH-XS01 . Was sich relativ sperrig anhört, ist ein wunderbares Gerät, das ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Mein kleiner Seelentröster ist handlich, sieht einfach schick aus auf der Fensterbank und ist vor allem eins: Ständig erreichbar und einsatzbereit. Ich habe nun endlich mein perfektes Spa zu Hause und kann unabhängig von Öffnungszeiten jederzeit relaxen.

Ionensteamer
Perfekt für die Wellness-Behandlung zu Hause: Ionensteamer von Panasonic

Das ist für mich der Hauptpunkt meiner Begeisterung für diese Gesichtssauna. Ich liebe schon bei der Kosmetikerin den warmen Dampf auf meinem Gesicht. Ich könnte das stundenlang haben – bis kurz zur Auflösung. Und nun habe ich so ein Gerät zu Hause. Mit einer Nano-Ionen-Technologie verwandelt das professionelle Pflegetool destiliertes Wasser in Dampfpartikel, die 18.000mal feiner sind als normaler Wasserdampf. Diese Zahlen muss ich nun mal so stehen lassen, kann aber die schnelle und simple Dampfzubereitung klar bestätigen. Einfach in den Tank die Menge für drei, sechs oder zwölf Minuten einfügen, einschalten und schon kommt feiner Dampf.

Ionensteamer
Hauchfeiner Dampf tritt auf Knopfdruck aus und verwöhnt

Hauchfeiner Dampf aus der Panasonic Gesichtssauna

Dieser hochfeine Dampf dringt besser in die Hautporen und durchfeuchtet diese. Die Haut wird auch wunderbar weich und fühlt sich gut durchblutet an. Jedes anschließend aufgetragene Pflegeprodukte – sei es Ampulle, Serum oder Tagescreme – wird von der Haut nahezu restlos aufgenommen. Laut Herstellerangaben soll der Dampf die Haut so hydrieren, dass keine Pflegeprodukte mehr nötig sind. Das konnte ich jetzt nicht feststellen, eher im Gegenteil meine Haut nahm die Pflegeprodukte besser auf.

Ionensteamer
Der feine Dampf erweitert die Poren und relaxt ungemein

Was mich aber wirklich vollkommen begeistert ist, die Hilfe bei meiner Pollenallergie und laufenden Nase. Die Pollen legen sich auf der Nasenschleimhaut fest und diese beginnt zu reagieren. Hier ist die Gesichtssauna wirklich eine Entlastung und bringt schnell Abhilfe. Also hier eine klare Kaufempfehlung.

Der zweite Punkt, der mich eine klare Kaufempfehlung aussprechen lässt, ist der Wellness-Effekt. Nach einer langen Sechs-Stunden-Besprechung kam ich nach Hause und dampfte mir einfach die Anstrengung weg. Auch beim letzten Flug aus den USA konnte ich es kaum erwarten, bis ich zu Hause war und mich bei einer „Dampfeinheit“ von den Flugstrapzen erholte. Es ist so herrlich entspannend. Noch dazu steht mein Gerät auf der Fensterbank und ich blicke ins Grüne – es gibt nichts Beruhigenderes!

Mein Fazit: Tolles Gerät für den Wellness-Einsatz

Fazit: Ein klare Kaufempfehlung für den Panasonic Ionensteamer EH-XS01 wegen des zeitlich unabhängigen und preisgünstigen Wellness-Effektes auf Knopfdruck. Zu guter Letzt müssen wir auch über den Preis sprechen: 169 Euro lautet die offizielle Preisangabe, erhältlich über viele Onlinehändler.

Angaben zur Transparenz: Dieses Gerät wurde mir kostenlos von www.Konsumgoettinen.de und @Panasonic_de zur Verfügung gestellt. Ich kann meine Meinung frei und unbeeinflusst im Rahmen dieses Produkttests äußern.

Wilsberg auf frischer Spur

Tag des Hundes

Vielen ist er als Münsteraner Privatdetektiv mit Antiquitäten-Faible bekannt. Als knurriger und scharfsinniger „Wilsberg“ feiert Leonard Lansink seit über 20 Jahren Erfolge als TV Serien-Star. Was die Wenigsten wissen: Richtig ausspannen kann der Wahl-Berliner am allerbesten mit seiner Frau, der Juristin Maren Muntenbeck, und den gemeinsamen Hunden – einem lackschwarzen Labrador Retriever und dem Beagle-Mischling Holly.

Leonhard Lansink mit Atze ©Leonhard Lansink

„Morgens geht es direkt erst einmal auf die Wiese. Danach bekommen Atze und Holly etwas Leckeres zu Fressen und ich genieße meinen Kaffee. Zwei Stunden später spazieren Maren und ich gemeinsam durch die Straßen und auch durch die nahe gelegenen Parks. Wenn wir mal nicht in Berlin sind, kümmert sich ein befreundeter Dogwalker um Atze und Holly“, erzählt Lansink, für den seine Hunde ein wichtiger Lebensinhalt sind. Grund genug für den deutschen Schauspieler, die schönen Seiten des Lebens mit Vierbeiner publik zu machen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) bietet dem 63-Jährigen nun die entsprechende Plattform, indem er ihn zum neuen VDH-Botschafter des Hundes ernannte. 

Leonhard Lansink vor gewohnter Kulisse. Foto:© Fotografin: Valentina Kurscheid

Prominente Vorgänger
Damit tritt der Mann, der bei seinen Großeltern in einer Gelsenkirchener Bergbausiedlung aufwuchs und das Medizinstudium zugunsten einer Schauspielausbildung an der renommierten Essener Folkwangschule abbrach, in die Fußstapfen prominenter Vorgänger. Er übernimmt das Amt vom aktuellen VDH-Botschafter des Hundes, dem Schauspieler Martin Armknecht.

Davor waren es: Dr. Christine Theiss (2017), Jessica Kastrop (2016), Bettina Böttinger (2015), Jana Ina Zarrella (2014), Cornelia Poletto (2013), Ralph Herforth (2012), Erol Sander (2011) und Nina Ruge (2010). 

Tag des Hundes
Dr. Christine Theiss mit ihren beiden Lieblingen

Was für ihn als Botschafter des Hundes besonders wichtig sei? „Hunde gehören einfach zum Dasein dazu. Es war eine wichtige kulturelle Leistung der damaligen Menschen und auch der damaligen Wolfshunde, sich zusammen zu tun. Mir liegt am Herzen, Verständnis für Hunde und ihre Menschen zu erreichen, aber auch Verständnis für hundelose Menschen“, betont der Wahl-Berliner, der schon als Kind Kontakt zu Hunden hatte und sich als Jugendlicher am Reitstall begeistert um seinen Patenhund, einen Golden Retriever, kümmerte. Die Erziehung von Hunden ist dem Schauspieler auch wichtig: „Zu Beginn hatten wir eine prima Hundeschule. Nach einer gewissen Zeit hatten wir es aber raus wie Hunde lernen und haben dann die Erziehung selbst übernommen. Fachliteratur durfte dabei natürlich nicht fehlen“, schmunzelt der VDH-Botschafter. 

Schirmherr des Tag des Hundes
Lansink ist auch Schirmherr des „Tag des Hundes“, der am 15. und 16. Juni wieder deutschlandweit mit einem kunterbunten Aktionswochenende rund um den Hund und Feierlichkeiten für die ganze Familie lockt. Beteiligt sind der VDH, seine Mitgliedsvereine und auch Tierarztpraxen, die einen Blick hinter die Kulissen gestatten und über wichtige Gesundheitsthemen aufklären. Auf zahlreichen Hundeplätzen geht es rund: Dort laden Schnupperkurse zu verschiedenen Hundesportarten ein. Es gibt Spaß-Wettbewerbe, Hunderennen, gemeinsame Spaziergänge, Foto-Shootings, Trödelmärkte mit Hundezubehör zum Schnäppchenpreis, Lesungen und vieles mehr. Kurzum alles, was Hund und Halter brauchen, um gemeinsam ein unvergessliches Wochenende zu verbringen.

Weitere Infos & Termine in Ihrer Nähe: www.tag-des-hundes.de
Text und alle Bilder dieses Beitrages: ©VDH

Brunello im Frühling

Endlich ist es Frühling geworden. Dieses Jahr hatte uns der Winter ganz schön fest im Griff. Vor allem im März hat es noch einmal viel geschneit, wo wir alle doch  so sehnsüchtig auf den Frühling warteten.

Seitdem Fraule nicht mehr Ski fährt, geht es ihr wie mir:  Wann wird es endlich Frühjahr? Und wieder sonnig und trocken?

Meine Kumpeline Resi kann das Frühjahr auch kaum noch abwarten und gemeinsam toben wir dann durch den Wald und das Feld. Und vor lauter Begeisterung überhören wir schon mal das Rufen unserer Fraule’s…

Chicago schreibt Geschichte

USA Zeitgeschehen

Wie die Medien heute, unter anderem die Süddeutsche Zeitung berichten, hat die Demokratin Lori Lightfoot die Stichwahl gegen ihre ParteikolleginToni Preckwinkle gewonnen. Sie lenkt ab Mai 2019 die Geschicke der Stadt mit den meisten Morden in den USA. Was ist so bemerkenswert an dieser Wahl?

Beiden Frauen gelang es, den gläsernen Deckel zu durchbrechen und sich gegen die männlichen Mitbewerber für das Spitzenamt in den Lokalpolitik durchzusetzen. Beide Frauen sind Afroamerikanerinnen und es gibt noch einen gravierenden Unterschied: Lori Lightfoot bekennt sich offen zu ihrer Homosexualität und Lebenspartnerin.

Im ersten Wahlgang für das Amt des Bürgermeisters lieferten sich die Beiden ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen. Sie waren als Außenseiter unter den 14 Kandidaten gestartet und verwiesen den vermeintlichen Favoriten William Daley, früherer Stabschef von Expräsident Barack Obama, auf den dritten Platz.

Chicago gilt immer noch als gefährliche Stadt, 2018 wurde 561 Menschen in der 2,7-Millionen-Metropole ermordert. New York und Los Angeles kommen gemeinsam auf ungefähr diese Anzahl von Mordopfern pro Jahr.

Problemzonen sind die mehrheitlich von Afroamerikanern bewohnten Viertel im Westen und Süden der Stadt. Die ehemalige First Lady Michelle Obama ist ein Kind der Southside of Chicago.

Entscheidend für den Sieg der 56-jährigen Lori Lightfoot gilt ihre bisherige Arbeit in der Polizeiverwaltung und deren Reform. Seit 2015 war sie Vorsitzende des „Chicago Police Boards“ eines Gremiuns von Zivilisten das bei Diszipliarverfahren gegen Polisten eingebunden wird. Auch als Staatsanwältin hat die kämperische Lightfoot, die immer eine Stimme der afroamerikanischen Bevölkerung sein will, gegen Korruption und Politikerfilz ermittelt und sich durchgesetzt.

Mit Lori Lightfoot ist die erste afroafrikansiche Frau, die sich als homosexuell outet und sich offen zu ihrer Lebensgefährtin bekennt, Bürgermeisterin der drittgrößten Stadt der USA geworden. Sie übernimmt eine Millionenmetropole, die mit großen Problemen (Waffen, Gewalt, Korruption) kämpft und setzt ein Zeichen für die neue Stimmung im Land: Kein Vertrauen mehr in das Establishment, aber aufgeschlossen sein gegenüber Andersfarbigen und Andersdenkenden. 

Seit 1837 gab es erst eine Frau und den Afroamerikaner Harold Lee Washington auf dem Chefsessel des Bürgermeisters in Chicago. Harold Lee Washington (geb. 15.4.1922 in Chicago) war von 1983 bis zu seinem Tod am 25. November 1987 Bürgermeister. New York und Los Angeles haben bis heute noch keinen weiblichen Bürgermeister gehabt, aber 1983 wurde Tom Bradley in Los Angeles und 1989 David Dinkins in New York als Afroamerikaner in das höchste Amt der Städte gewählt.

In der weiblichen Hand von Catherine Pugh liegt seit 2016 die Stadtverwaltung von Baltimore und Keisha Lance Bottoms ist seit 2017 Bürgermeisterin von Atlanta.

Glutenfree Italian Bread

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Nach einigen Folgen von „Jamie Oliver kocht Italien“ auf SIXX musste ich ein passendes Weißbrot zu den köstlichen Rezeptvorschlägen backen. Es sah einfach zu lecker aus, wie Jamie Oliver das zähe italienische Weißbrot brach und in die sämige Tomatensauce tunkte.

Seit einiger Zeit mag ich weder Xanthan noch Flohschalensamen in meinen Backwaren. Doch bei einem Hefeteig aus glutenfreien Mehl geht es nicht anders, etwas muss etwas zur Bindung dazu gegeben werden.

Dieses Mal nahm ich geschroteten Leinsamen. Einfach einen gehäuften Esslöffel geschroteten Leinsamen mit heißem Wasser in einer Tasse übergießen und kurz stehen lassen, bis der Leinsamen quillt und sich in der Tasse ein leichtes Gel bildet. Und ich gab ein Ei dazu. Ich höre die Puristen unter den Brotbäckern förmlich aufstöhnen – aber beim glutenfreien Mehl fehlt der Weizenkleber (das Gluten). Deshalb brauchen glutenfreie Teig mehr Ei als normale Teig .

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Der Leinsamen macht das Brot unheimlich saftig. Auch noch am nächsten Tag.

Zutaten

200 Gramm glutenfreie Mehlmischung (Reis- und Maismehl mit Guarkernmehl als Verdicker
100 Gramm Maismehl
50 Gramm Kartoffelmehl
50 Gram. Kartoffel- oder Maisstärke
1 Päckchen Trockenhefe
5-7 Gramm Salz
2 Esslöffel Olivenöl
1 Ei
1 Esslöffel Geschroteter Leinsamen, in einer kleinen Tasse mit etwas Wasser eingeweicht
280 ml lauwarmes Wasser

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Der Teig muss mit einer Küchenmaschine kurz geknetet werden.

Zubereitung

Die trockenen Zutaten gut mischen. Dann die Flüssigkeit zugeben und entweder in einer Küchenmaschine 4 – 5 Minuten kneten. Oder das Brot in einem Brotbackautomaten im Programm glutenfrei zubereiten. Reines Kneten oder ein Handmixer machen den Teig nicht so luftig.

Der Teig sollte fast cremeartig sein. ich mache meine glutenfreien Hefeteig immer deutlich feuchter als normale Teige, da ich glaube, dass die Hefe im glutenfreien Teig nicht geht, wenn der Teig zu fest, sprich zu trocken ist. Da der Teig nicht so fest ist, muss das Brot entweder in einer Form oder im Bortbackautomat gebacken werden. Als Backform nehme ich gerne die Ultra Pro von Tupperware.

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Das Brot ist auch am nächsten Tag noch saftig und lässt sich gut einfrieren.

Nach dem Kneten den Teig ruhen lassen, bis er gegangen ist. ich lasse glutenfreien Teig immer nur einmal gehen und knete ihn nach dem Gehenlassen nicht mehr.

Nun den Ofen auf 220 Grad vorheizen und der Teig darf jetzt nochmals aufgehen. Eine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen und 45 bis 55 Minuten backen. Die Backzeit ist bei jedem Ofen etwas unterschiedlich.

Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Das Buch zur Serie* und die Ultra Pro von Tupperware:

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Becoming von Michelle Obama

Es gibt wenige Bücher, die mich in letzter Zeit so in ihren Bann gezogen haben, wie die Autobiografie von Michelle Obama. Sie war die First Lady Amerikas von 2009 bis 2017, während der Präsidentschaft ihres Mannes, Barack Obama. Klar, ich war und bin ein Fans der Obamas und bewundere Michelle Obama seit ihrem Einzug in das Weiße Haus. Ihre ebenso stilsicheren wie souveränen Auftritte in der Öffentlichkeit oder bei Staastsbesuchen überzeugten mich jedes Mal, was für eine tolle Frau und Vorbild sie für uns alle ist. Schon im letzten Sommer verfolgte ich, wann immer ich in den USA war, die ersten Nachrichten und noch mehr Gerüchte über dieses Buch.

Während ihrer Zeit als First Lady folgte ich den Berichten und Fotos über sie und ihr Leben in der Öffentlichkeit. Umso mehr viel mir dann ihre Spontaneität und Lebhaftigkeit nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus auf. Wenn man nun ihre Autobiografie liest, verstärkt sich der Eindruck, dass sie im Weißen Haus quasi in einem Glashaus gelebt hat. Und sich erst jetzt wieder ausleben darf.

BECOMING von Michelle Obama

Ihre Biografie beginnt mit ihrer Kindheit und Jugend im Süden von Chicago. Mit einfühlsamen Worten schildert ihr Aufwachsen und das ihres Bruders als Afroamerikaner in den späten 1960-ziger und 1970-ziger Jahren schildert. Eine sicherliche behütete Kindheit, denn ihre Mutter blieb zu Hause und kümmerte um den Haushalt und die beiden Kinder. Erst als Michelle schon fast selbstständig war, begann ihre Mutter wieder zu arbeiten.

Zu tiefst erschreckt hat mich die damals vorherschende Rassendiskriminierung und wie fest dieses System sogar im liberalen Chicago verankert war.

Wer jemals im Winter in Chicago war, kann das Bild nachfühlen, dass Michelle Obama mit ihrer Beschreibung eines Winter am Lake Michigan zeichnet. Wenn sie beschreibt, wie sie und ihre Freundin mit dem Bus von der Euclid-Avenue über die Michigan Avenue in den Norden der Stadt zur Schule fuhren, sitzt man förmlich auf dem Nachbarsitz. Und bei der Schilderung ihrer Schwärmerei als Teenagerin für die Jeans einer amerikanischen Designerin, die als Logo einen Schwan hat, erinnere ich mich ebenfalls an meine Vorliebe für Jeans von Gloria Swanson.

Michelle Obama zeigt auf, wie wichtig Bildung, vor allem für Frauen ist. Zielgerichtet und konsequent beginnt sie bereits ab der zweiten Klasse zu lernen und schafft später den Abschluss in Princeton. Dabei vergisst sie nicht zurückzublicken, wem sie dies verdankt: Ihrer Mutter, die sich über eine lahme Lehrerin in der Grundschule beschwerte und sie schließlich in einer anderen Schule mit besserem Lehrkörper unterbrachte.

So zielgerichtet ist Weg auch ist, immer wieder hinterfragt sie sich selbst, ob dies der richtige Weg ist, den sie gehen will. Nach ihrem Abschluss in Princeton arbeitet sie in einer der erfolgreichen Anwaltskanzleien in Chicago und verlässt diese, um erst im Büro der Bürgermeisters und dann eine Sektion der „Public Allies“ in Chicago zu gründen.

“PUBLIC ALLIES WAS MY FAVORITE JOB. I MEET ALLIES AND ALUMS ALL OVER THE COUNTRY AND THEY ARE DOING AMAZING THINGS AND I KNOW THE FUTURE IS BRIGHT,” SHE TOLD THE GROUP. “IT WAS AT PUBLIC ALLIES THAT I FIRST UNDERSTOOD THAT I WOULD ALWAYS BE ‘BECOMING.‘

– Former First Lady Michelle Obama
Quelle: www.publicalles.org

Public Allies ist eine Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe macht, junge Highschool-Absolventen unabhängig von Hautfarbe, Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter den beruflichen Weg in die Führungsetagen vorzubereiten und sie anzuleiten.

Schließlich hat Michelle Obama es selbst erlebt, wie es ist, als nicht geeignet („Material für Princeton“) bezeichnet zu werden. Doch ihr Glaube an sich selbst und die Unterstützung durch ihr liebevolles Zuhause hat die Zauderer eines Besseren belehrt. Michelle Obama lebt es uns vor: Glaubt an Euch – dann versetzt der Glaube auch Berge. Von der Southside in Chicago führte ihr Weg sie bis in das Weiße Haus nach Washington. Wir werden sehen, wo ihr Weg sie noch hinführt.

Ein Buch, das Mut macht. Mut, an sich selbst zu glauben und seinen Weg zu gehen. Ein lesenswertes Buch von einer bemerkenswerten Frau.

Die Autobiografie ist im Goldmann Verlag erschienen. Hardcover mit Schutzumschlag, 544 Seiten mit 16-seitigem Bildteil in Farbe, 26 Euro, ISBN: 978-3-442-31487-4
Hier gibt es den Bestell-Link* zum Buch:

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Werbung • Getestet: Ariel Pods

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Es sieht in der TV-Werbung so cool aus: Einfach den Pod in die Waschmaschine werfen, die Wäsche fliegt fast von alleine hinterher und nur noch den Einschaltknopf drücken. Dieses verlockende Bild hat mich dazu veranlasst, mich beim Testportal trnd zu bewerben, die neuen Ariel Pods zu testen.

Wie immer bei trnd kommt ein umfangreiches Paket an, dieses Mal war es eine Original-Ariel-Pod-Packung mit 16 Pods und viele Probepackungen mit je einem Pod für Freunde und Bekannte zum Testen.

Fehlende Produktbeschreibung auf der Packung

Was mir als erstes auffällt, dass nirgends auf der Packung oder auch im Internet eine Erklärung der drei farblich unterschiedlichen Waschmittel im Pod. Oder ich habe es zumindest nicht gefunden.

Dosierung? Kompliziert wenn man von der Regel abweicht

Auch die Angabe, dass ein Pod für eine Waschladung ausreichend ist, hilft mir wenig weiter. Für eine Waschmaschinenladung mit welcher Trommelgröße und bei welcher Wasserhärte ist ein Pod ausreichend? Nach langem Suchen fand ich im Internet folgende Angabe:  Ein Pod reicht aus bei einer Waschladung bis 6 kg, den Wasserhärtegraden „weich bis mittel“ und bei leicht bis normal verschmutzter Wäsche.

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Die Ariel Pods gibt es als Voll- und Colorwaschmittel sowie als Duftversion mit Febreze.

Das führt mich zu zwei Problemen, weshalb mich die Pods nicht überzeugen:
1. Meine Waschmaschine fasst 7 Kilo und auch ökologischen Gründen möchte ich sie bei jedem Waschgang“randvoll“ machen.
2. Wir haben hier in München sehr hartes Wasser. Also brauche ich einen Wasserenthärter zusätzlich – als Pulver oder Flüssigprodukt.

Bei den Pods kann man die Menge des Waschmittel nicht erhöhen, man kann nur einen zweiten Pod einwerfen. Was bei starker Verschmutzung empfohlen wird und dann bestimmt auch sinnvoll ist.

Ökologisch bedenklich?

Wäsche waschen hinterlässt deutliche Spuren in unserer Umwelt. Doch es geht nicht ohne, aber man sollte dann wenigstens versuchen, die Schäden möglichst gering zu lassen. Auch hier überzeugen mich die Pods nicht. 16 Pods sind in einer dicken Plastikbox zusammengefasst, sprich nach 16 Wäschen muss die Umverpackung entsorgt werden. Auch das Argument, dass die Pods bei gleicher Waschleistung kleiner und kompakter wie Flüssigwaschmittel sind, überzeugt mich nicht. Ich halte auch Flüssigwaschmittel wegen der Umverpackung für bedenklich. Für mich sind nur Waschmittel in Pulverfom, am besten im guten, alten Packkarton oder in der dünnen Plastiktüte der Compaktwaschmittel akzeptabel.

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Drei Kammern, gefüllt mit? Die Erklärung fehlt auf der Packung.

Die dünne Plastikfolie der Pods besteht aus Polyvinylalkohol und löst sich im Wasser auf. Aber nur, wenn der Pod ganz hinten in der leeren Trommel eingelegt wird und nicht zwischen Tür und Gummidichtung rutscht. Dann bleibt die Umverpackung als schleimiger Klecks an der Scheibe kleben und löst sich erst kurz vor dem Schleudern auf.

Aus diesen Gründen bleibe ich weiterhin bei meinem Compact-Waschmittel von Procter&Gamble oder den Megaperls des Mitbewerbers, dessen Waschmittel generell einen Kalkschutz und somit Wasserenthärter enthalten. Ich kann diese Waschmittel entsprechend der Beladung meiner Maschine und dem Verschmutzungsgrad genau dosieren.

Für diesen Test wurde mir ein Original-Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich kann im Rahmen dieses Produkttestes meine Meinung ehrlich und unbeeinflusst äußern.

„IM WEISSEN HAUS“ – die Lesung von Ben Rhodes

Im-weissne-haus-Ben-Rhodes

Am 15. Februar 2019 erscheint im Verlag C.H. Beck der Titel „Im Weißen Haus: Die Jahre mit Barack Obama„. Es ist die deutsche Übersetzung des Buches „The World As It Is“ von Ben Rhodes. In einer Lesung in München zitierte der Autor einige Kapitel aus seinem Buch über die Zeit mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama.

Die Lesung wurde vom Verlag C.H. Beck in Zusammenarbeit der Stiftung Amerikahaus München und der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet. Und dank des letzt genannten Sponsors fand die Lesung in einem großen Hörsäale statt, der bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Im weißen Haus Ben Rhodes
Ludwig-Maximillians-Universität München

Moderiert wurde die Lesung von Jounalist und Tagesschau-Moderator Ingo Zamperoni, der bis 2016 Korrespondent der ARD in Washington war. Der dreifache Familienvater ist mit einer Amerikanerin verheiratet und gilt als profunder USA-Kenner.

Ben Rhodes gehörte acht Jahre lang zum engsten Vertauenskreis von Barack Obama, Präsident der USA von 2009 bis 2017 und war dessen außenpolitischer Sprecher. 2007 kam Rhodes in das Wahlkampfteam von Obama und stieg vom Redenschreiber zum Berater in außenpolitischen Fragen und Begleiter des damaligen Präsidenten auf fast allen seinen Auslandsreisen auf.

Und gleich zu Beginn der Lesung räumte er in lockerer und charmanter Weise mit einigen Vorurteilen auf: Nein, das permanente Reisen sei nicht so erstrebenswert, wie es scheint. Zu oft habe er in diesen acht Jahren wichtige und bedeutende Momente mit seiner Familie verpasst. Auch sei die Airforce One nicht das Luxusflugzeug schlechthin. immerhin wurde sie 1987 in Betrieb gebnommen und das Innenmobiliar erinnere stark an einen Club der späten 1980ziger Jahre.

Ben Rhodes (li) und Ingo Zamperoni (re)

Mit solch launigen Interna zog Rhodes die Zuhörer schnell in seinen Bann und vollends bricht das Eis, als Rhodes seinen früheren Chef mit den Worten zititert: „Kein Mensch hat mir vor der Wahl gesagt, dass das Leben als Präsidient überhaupt nicht luxuriös ist.“ Ereignet hat sich dieses Bonmot des damals frisch gewählten Präsidenten im April 2019. Für eine Rede war Barack Obama nach Prag gereist und die US-Delegation bezog als Kommandozentrale ein kleines Zelt, das vollgestopft mit Fernsehern, Radios, und Rechnern war. Als Barack Obama seine Mitarbeiter in diesem überladenen Zelt aufsuchte, hielt er mit seiner Verwunderung nicht zurück.

Schließlich las Rhodes aus seinem Buch Auszüge aus dem Kapitel vor, das sich mit Kanzlerin Angela Merkel befasst. Bei ihrem letzten Besuch in Washington soll sich Merkel geäußert haben, für eine weitere Amtszeit anzutreten, weil sie sich dazu verpflichtet sah, um die Stabilität in Europa zu halten. Europa war in großer Aufruhr, Trump war gewählt worden und der Brexit schwelte. Am Ende dieses Treffens habe Merkel beim Abschied eine Träne im Auge gehabt, erinnert sich Rhodes. Und Barack Obama sah ihr lange nach und bemerkte „Sie ist ganz alleine“.

Rhodes las noch weitere Passagen aus seinem Buch vor, bevor Moderator Zamperoni das Mikrofon für Fragen der Zuhörer freigab. Rege hinterfragt wurde die aktuelle politische Lage in Washington, das Verhältnis zu Michelle Obama und schlußendlich auch, welche Erfolgsaussichten die Demokraten bei den nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA haben.

Im Anschluß an die Lesung konnte das Buch mit Widmung des Autors erworben werden. Über Amazon.de können die Bücher bestellt werden:*

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„Liebeskummer ist ein Arschloch“ von Senna Gammour

Wie aktuell Goethes Gedichte in Sachen Beziehung heute noch sind und was Sigmund Freud zum Titel „Liebeskummer ist ein Arschloch“ von Autorin Senna Gammour sagen würde zeigt Gastautorin Jane Uhlig  in ihrer Rezension auf.

Jane Uhlig ist Autorin mehrerer Bücher, studierte Kommunikationspsychologie, Sozialpädagogik sowie Erziehungswissenschaften, ist lizensierte Psycho- und systemische (Familien)-Therapeutin ausgestattet mit beachtlichen psychologischen Qualifikationen und Sport-Lizenzen, begleitet mit holistischen Coaching- und Beratungsmethoden coacht seit mehr als 20 Jahren Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Showbusiness und Sport. Zugleich ist sie als Kommunikationsexpertin in Wirtschaftsunternehmen gefragt. In Berlin arbeitete sie eng mit dem Alt-Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog zusammen. Als Promi-Coach agiert Jane Uhlig gemeinsam mit Martina Zöllner in Kooperation mit den bundesweit erscheinenden Programmzeitschriften „Mein TV Magazin“ und „Mein Health TV Magazin“, welches das Promi-Coaching in Luxushotels und exklusiven Resorts holt und gezielt kommuniziert. www.janeuhlig.de

Der heißeste Irrgarten der Gefühle ist der Liebeskummer und er beschäftigt die Menschheit seit eh und je. Ob Philosophen oder Lyriker wie Goethe, sie alle versuchten die Leiden der Liebe zu entschlüsseln.  Intensiv analysiert hat ihn vor allem der Psychoanalytiker Sigmund Freud.

Versteht man seine Analyse – und nimmt Bezug zum Liebes- und Aggressionstrieb -, dann versteht man Senna Gammours Leben, denn die 39-jährige ehemalige Popsängerin entwickelte sich jetzt zur Expertin für Liebeskummer und schrieb auf einfache und direkte Weise in ihrem ersten Buch mit dem frechen Titel „Liebeskummer ist ein Arschloch“, über ihre erlebten Seelenqualen beim Trennungsschmerz vom geliebten Herzensbrecher. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gefühle beim Liebeskummer und der Mann als Herzensbrecher, wie man ihn schnell erkennt und auf ihn reagiert.

Über Senna Gammour:
Senna Gammour, Jahrgang 1979, kann auf einige Lebens- und Liebeserfahrung zurückblicken und weiß daher, wovon sie spricht. Erste Berühmtheit erlangte sie Mitte der 2000er Jahre als Mitglied der Girlgroup Monrose. Mit dem Ende der Band 2011 begann für Senna Gammour ein neues Kapitel und sie startete eine erfolgreiche Karriere als Social-Media-Star und Entertainerin. Sie geht mit ihrer Comedy-Show deutschlandweit auf Tour.

Das Buch liest sich wie das veröffentlichte Tagebuch einer von Herzensmännern verschmähten Frau, die nie das bekommen hat, was sie wollte. Und dennoch kommt ihr Herzenswunsch zum Ausdruck: Nämlich die Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe. Auch wenn Senna Gammour viele Tipps bei Liebeskummer gibt, sind diese weder neu – noch bahnbrechend. Und dabei ist es doch ganz einfach bei Herzensschmerz zu reagieren, denn Liebe und Anerkennung erfahre ich nur, wenn ich selbst Liebe und Anerkennung gebe. 

Herzensbrecher verursachen Liebeskummer

Senna Gammour hat neben Ihren eigenen Ratschlägen auch noch eine eigene Sprache entwickelt. Man könnte meinen: Es liest sich, wie sie spricht. Der Mann als Herzensbrecher wird mit eigenartigen Begriffen so richtig unter die Lupe genommen, währenddessen sie es vermisst, neben ihren Gefühlen, die sie ausführlich beschreibt, auch einmal Ihr Verhalten – vor dem beginnenden Herzensschmerz – gegenüber einem sogenannten Herzensbrecher -, unter die Lupe zu nehmen. Denn bekanntlich ist das Verhalten, das uns widerfährt immer ein Spiegel unseres Selbst. Oder besser gesagt: Dein Herz wird gebrochen, weil du selbst Herzen brichst. Was wäre, wenn Gammours zahlreiche Herzensbrecher einmal ein Buch über Senna Gammour schreiben würden? Denn schließlich sind bei Herzensbrüchen immer zwei beteiligt. 

Aktuell wie eh und je: Goethe’s Heidenröslein

Auf den Punkt gebracht hat das ziemlich direkt Johann Wolfgang von Goethe in seinem „Heidenröslein“, das er 1798 veröffentlichte:

„Sah ein Knab’ ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell es nah zu sehn,
Sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
’s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt’ es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.“

Wie Freud den Liebeskummer sah

Sigmund Freud hat Liebeskummer übrigens auch ganz einfach in ein Wort gepackt, nämlich in „Zuwendungssehnsucht“. Und das hat oft nichts mit der Gegenwart zu tun, sondern mit Verlustängsten in der Kindheit. Darüber hinaus würde Sigmund Freud vermutlich schon allein bei dem Titel „Liebeskummer ist ein Arschloch“ auf Sennas Probleme in der analen Phase zurückgreifen. Entwicklungspsychologisch auch „Trotzphase“ genannt, geht es in diesem Abschnitt der kindlichen Entwicklung darum, dass Kinder bei der Ausscheidung ihres Stuhlgangs durch die Kontrolle des Schließmuskels Lust empfinden. Denn nicht umsonst spricht Senna Gammour im Interview mit Jens Prewo von RTL Hessen über die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Darms. Darüber hinaus geht es in dieser Phase um Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Aber das reicht zum Thema: Sigmund Freuds Analysen stehen hier nicht zur Debatte. Schließlich hat er nicht sich selbst analysiert, sondern das Verhalten seiner Klienten. Auf jeden Fall spricht Gammour aus eigener Gefühls-Erfahrung, tourt derzeit durch Deutschland und verteilt ihre Botschaften in Sachen Liebeskummer komödiantisch.

Die Botschaft von Senna Gammour

Und dennoch Gammours Botschaft, ist und bleibt wichtig: Habe Selbstvertrauen, sei mutig und unabhängig und liebe auf jeden Fall dich selbst. Im größten Hugendubel Frankfurts im Steinweg präsentierte sie am Dienstag ihr erstes Werk, das im Taschenbuch Ullstein Verlag erschienen ist.

„Liebeskummer ist ein Arschloch“ von Senna Gammour, 208 Seiten.
Hier bei Amazon zu bestellen*:

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